Neuigkeiten rund um den Nordischen Skiverein Wernigerode

  Mittwoch, 24. Oktober 2018


Spannende Rennen bei Landesmeisterschaften im Skirollerlauf



am Samstag, den 14.10.2018 fanden beim 4. Wettkampf der Tour de Harz-Saison 2018/19 die Landesmeisterschaften im Skirollerlauf der Verbände Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hamburg statt. Bei schönstem Herbstwetter und mit vielen Startern wurden den Zuschauern im Seebad Edderitz spannende Rennen präsentiert. Wieder einmal organisierte der SC 1927 Köthen einen gelungenen Skiroller Wettkampf, der in diesem kurzen Beitrag zusammen gefasst wurde! Schaut rein, vielleicht erkennt ihr euch wieder…



Beitrag von Thomas Hedderich









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  Mittwoch, 24. Oktober 2018


Volksstimme vom 16.10.2018

Stimmung und Wetter sind bombastisch



Leichtathletik Knapp 3500 Teilnehmer beim 41. Harz-Gebirgslauf in Wernigerode



18 Grad auf dem Brocken, deutlich über 20 oder vielmehr knapp unter 30 auf der Wiese an der Wernigeröder Himmelpforte:

Der 41. Harz-Gebirgslauf in Wernigerode hat für Rekordwerte gesorgt, wenn auch nicht in erster Linie im sportlichen Bereich.



Von Florian Bortfeldt

Wernigerode Beim Startschuss lobte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann die „tolle Veranstaltung“, die auch für die Vielfalt steht. „Immerhin gehen hier Läuferinnen und Läufer aus 27 weiteren Nationen an den Start.“ Für den einmal mehr gelungenen Wettkampf bedankte er sich im Namen der Landesregierung beim Harz-Gebirgslaufverein, Bürgermeister Peter Gaffert und der Stadt Wernigerode sowie bei den Vertretern der Hochschule Harz. Mit einem „Kommt gut hoch und gesund wieder“ schickte er die Sportler auf die Strecke. Knapp 4000 hatten sich im Vorfeld für den beliebten Crosslauf angemeldet, am Ende kamen 3473 LäuferInnen, Nordic-WalkerInnen und WanderInnen ins Ziel. 23 schafften es nicht bis dahin. Bei einigen davon dürfte das sommerliche Wetter eine Rolle gespielt haben. Der Vereinsvorsitzende vom gastgebenden HGL Wernigerode, Frank Harbrecht, sprach im Nachgang von 40 medizinischen Einsätzen, vier Personen mussten sogar in das Krankenhaus eingeliefert werden. Bei einem Aktiven bestand nach einem Sturz der Verdacht auf Schulterfraktur. „Es gab mehr Kreislaufprobleme als sonst“, ergänzte Harbrecht, der in Kontakt mit der leitenden Ärztin Dr. Annegret Hausl stand. Zum Glück gab es aber keine schlimmeren Vorfälle, niemand kam zu Schaden.



Zu warm für neue Rekorde



Bei etwa 27 Grad im Zielbereich war klar, das bei der 41. Auflage nicht mit neuen Rekordzeiten zu rechnen war. Am nächsten kam über 11 Kilometer der Berliner Mustapha Elouartassy (1. VfL Fortuna Marzahn) dem Bestwert. Mit seinen 38:09 Minuten verpasste er den inzwischen 14 Jahre währenden Rekord von André Pollmächter um weniger als eine Minute. Ihm folgten Sven Schenk (MTV Himbergen, 41:47 min) als Zweiter und Lokalmatador Fabian Lippe (Harz-Gebirgslauf, 42:12 min) als Dritter. Der Wernigeröder hatte 2017 noch ganz oben auf dem Podest gestanden. Bruder Florian lief 17 Sekunden später als Gesamtvierter durch das Ziel. Bei den Frauen triumphierte über diese Distanz Alina Celine Rippin vom Nordischen Skiverein Wernigerode (48:17 min). Nach dem Sieg über 5 Kilometer vor einem Jahr landete die Wernigeröderin nun auch hier ganz vorne. Zweite wurde Anja Carlsohn (LG Brandenkopf, 50:03 min), Dritte Marion Bathen (PSV Brilon, 52:20 min). Mit Solveig Siede und Frauke Albrecht landeten zwei weitere Aktive des NSV auf den Rängen vier und sechs. Nur 30 Sekunden zur Bestzeit von Thomas Kühlmann (15:50 min) fehlten dem Sieger über 5 Kilometer, Marvin Küster (Erfurter LAC, 16:20 min). Er bestätigte damit seinen Erfolg des Vorjahres. Hinter ihm folgte einmal mehr die lokale Sportspitze. Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode, 17:09 min) eroberte „Silber“, Aurelio Kischkies (Harz-Gebirgslauf, 17:35 min) „Bronze“. Hans Matthes vom SV Lok Blankenburg folgte auf Rang fünf, Jeremy Scheffner (Harz-Gebirgslauf) auf Rang sechs. Bei der weiblichen Konkurrenz durchquerte Teresa Wahl nach 20:22 min als Erste den Zielstrich. Melina Holland (20:53 min) und Celina Grimmecke (21:04 min) – beide für den NSV Wernigerode startend – kamen ihr am nächsten. Die Leistungsdichte der Harzer Läuferinnen dokumentierten Hanna Pauline Dieckmann als Vierte und Yvonne Brandecker als Fünfte (beide HGL). Groß war der Ansturm bei den Kindern. Knapp 300 waren über die 2 Kilometer an den Start gegangen. Schnellster wurde wie schon 2017 Deaken Holland vom NSV Wernigerode. Seine 8:11 min waren dabei eine klare Steigerung zum Vorjahr, als er 8:33 min benötigte. Jan Prell (08:35 min) und Jan Schulz (09:04 min) schafften es mit auf das Podest. Schnellstes Mädchen war Sara Schulz (09:55 min). Über Platz zwei freute sich Lana Falke (10:08 min) und über den dritten Rang Leonie Hana Klaus (21:04 min).



Harzer überall vorne dabei



Nicht zu schlagen war wie schon 2017 Carsten Krüger über die Halbmarathondistanz. Seine tolle Zeit vom Vorjahr (1:20:59 Stunde) konnte er zwar nicht wiederholen, die 1:23:52 Stunde reichte aber locker zum Triumph. Mit Enrico Dietrich vom VfB Germania Halberstadt (01:25:36 h) folgte ein bekannter Harzer Läufer auf Rang zwei. Und auch die weiteren Platzierungen gingen an prominente Sportler der hiesigen Szene: Eike Eyermann (Brockenlaufverein Ilsenburg) kam nach 01:30:11 Stunde ins Ziel. Fabian Stagge (NSV) folgte auf dem vierten Platz. Dass der Nordische Skiverein läuferisch zu den Top-Clubs zählt, unterstrich dann Nadine Noack mit ihrem Sieg bei den Frauen. Die Wernigeröderin, 2017 Schnellste beim Brockenmarathon, hatte ursprünglich über 11 Kilometer gemeldet, entschied sich kurzerhand aber für die doppelte Strecke. Nach 01:36:02 Stunde war sie zurück auf der Wiese an der Himmelpforte. Mit fast zehn Minuten Abstand folgte Yvonne Loock (SSV Einheit Perleberg, 01:45:48 h) auf Platz zwei. Dritte wurde Franziska Schneider, die wiederum nur acht Sekunden langsamer als Loock war. Paradedisziplin des Harz-Gebirgslauf bleibt der Brockenmarathon, immerhin Norddeutschlands schwerster seiner Art. Nicht ohne Stolz berichtete Frank Harbrecht von der beeindruckenden Teilnehmerzahl, gingen doch 750 Aktive an den Start. „Das sind ungefähr so viele, wie beim Magdeburg- und Mitteldeutschen Marathon zusammen.“ Sicherlich genießen die genannten Veranstaltungen aufgrund der höheren Teilnehmerzahl sehr große Popularität, in Sachen Marathon ist der Harz-Gebirgslauf jedoch nicht zu schlagen. Als Erster kam bei den Männern wie schon letztes Jahr Lokalmatador Thomas Kühlmann ins Ziel. Dass von ihm eine Rekordzeit erwartet wurde, wollte er nicht bestätigen. „Ich hatte 2018 die Prioritäten auf Studium und Beruf gelegt, es blieb gar keine Zeit zur entsprechenden Vorbereitung.“ Mit 02:51:55 Stunden trug er sich letztlich in die Siegerliste ein. Jörn Harland (SSC Hanau/Rodenbach, 02:57:43 h) und Oliver Tzschoppe (Laufteam Fürth 2010, 03:02:50 h) folgten auf den weiteren Plätzen. Ohne große Ambitionen war Marita Wahl (GutsMuthsRLV) über den „langen Kanten“ an den Start gegangen. Zwar triumphierte sie 2016 schon einmal (3:27:10 h), dass ihre diesjährige Zeit von 03:55:31 h aber erneut zum Erfolg reichen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. „Ich wollte einfach nur Spaß haben.“ Yvonne Ittershagen (KS Sportsworld, 03:59:19 h), die außerdem zur „Miss HGL 2018“ gekürt wurde, und Susanne Edelmann (04:01:52 h) kamen mit ihr auf das Podest.



Live-Schaltung zum Gipfel



Wieder zeigte der HGL Wernigerode als ausführender Verein, dass er mit der Zeit geht und sich weiterentwickelt. So gab es mit Kerstin Eilers erstmals eine zweite Moderatorin im Zielbereich. Sie unterstützte damit die langjährige Sprecherin Christiane Schierhorn. Die zahlreichen Läuferinnen und Läufer auf die Stimmung angesprochen, bekamen die beiden mehrfach ein „bombastisch“ zu hören. Auch Klaus Oswald, der zunächst immer beim Start mit seiner Stimme aktiv ist und später die Siegerehrungen präsentiert, bekam mit Andreas Menz einen (professionellen) zweiten Moderator an die Seite gestellt. Gerade die beiden spielten sich den sprichwörtlichen Ball recht locker zu und sorgten für eine Belebung. Toll war auch die Live-Schaltung auf den Brocken. Von dort übermittelte Bernd Minnich nach etwa der Hälfte des Brockenmarathon seine Eindrücke und berichtete, wer die ersten Läufer auf Norddeutschlands höchstem Berg waren. Frank Harbrecht, der mit seinem Team aufgrund des Sommerwetters noch bis weit nach Zielschluss an der Himmelpforte ausharrte, zog ein positives Fazit. „Wir waren gut vorbereitet auf das Wetter. Die Getränkewagen waren gut bestückt, der Nachschub lief besser als letztes Jahr, auch wenn zwischenzeitlich die Kohlensäure ausging. Erstaunlicherweise hat sich Bier am besten verkauft. Und sogar Mützen und Schals gingen bei diesem Sommerwetter. Dass hier 27 Nationen plus Deutschland bei den Teilnehmern vertreten sind, macht uns glücklich. Die Dänen waren mit 40 Aktiven am stärksten vertreten und sorgten für top Stimmung.“ Auch die „Exoten“ wollte er nicht ungenannt lassen. „Selbst aus Australien, Argentinien, Brasilien und China war je ein Starter dabei. Zudem haben drei Japaner einen Beitrag zu Waldemar Cierpinski gedreht. Unsere Veranstaltung wird also demnächst auch in Fernost im TV zu sehen sein.“ Dass es sportlich 2018 keine Rekorde zu vermelden gab, störte Harbrecht nicht. „Das sehe ich wie Thomas Kühlmann auch sehr tiefenentspannt.“ Am Ende dankte er den zahlreichen Helfern. „Mir geht das Herz auf, wenn ich vor allem die älteren Helfer sehe. Mit vollem Einsatz sind sie dabei und haben alle Spaß.“ Übrigens: Ab 1. März kann sich für den 42. Harz-Gebirgslauf am 12. Oktober 2019 angemeldet werden.









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  Freitag, 12. Oktober 2018


Tour de Harz 2018/19 – Skiroller Classic Einzel mit Höhen und Tiefen



Nach den großen Schulferien hat der Wettkampfbetrieb wieder Fahrt aufgenommen. So wurden unter anderem in der wichtigsten Wettkampfserie der „Tour de Harz“ bisher drei von 10 Wettkämpfen absolviert. Dazu gehören die 32. Bergmeisterschaft im Cross, der Talsperrenlauf Hasselfelde und der erste Skiroller-Wettkampf am Bückeberg in Stadthagen.

An allen bisher stattgefundenen Wettkämpfen waren Sportler des NSV Wernigerode mit guten Ergebnissen beteiligt.

Voller Erwartung nahmen 11 Sportfreunde unseres Vereins den doch recht weiten Weg zum Bückeberg in Angriff. Insgesamt gingen 92 Teilnehmer aus 17 Vereinen an den Start. Alle waren hochmotiviert und freuten sich auf den anstehenden Wettkampf.

Die Strecke fanden wir in einem herrlich gelegenen Buchenwald vor. Sie war leicht kupiert mit glattem Untergrund, bot somit beste Voraussetzungen für einen tollen Wettkampf. Während des Wettkampfgeschehens kam es leider zwischen dem auszurichtenden Verein und einigen Sportlern zu Unstimmigkeiten, da der Streckenposten einigen Mädels nicht den richtigen Weg wies. Trotz allem ist die Veranstaltung sehr positiv zu bewerten, die Versorgung der Teilnehmer und Betreuer war gut gelungen.

Die reichlich bestückten Tüten mit Preisen sowie die Erinnerungssteine für die drei Erstplatzierten kamen bei den Sportlern ebenso sehr gut an.

Unsere Sportler vom NSV Wernigerode konnten trotzdem mit guten Leistungen nach Hause fahren.



Die Ergebnisse findet ihr hier









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  Samstag, 06. Oktober 2018


Volksstimme vom 27.09.2018

Zweiter Triumph für SC Buntenbock



Crosslauf Wanderpokal geht beim 33. Talsperrenlauf des Skivereins Hasselfelde nach Niedersachsen



Zum 33 Mal hat der Skiverein Hasselfelde seinen Talsperrenlauf ausgerichtet. Gab es im Vorjahr mangels Interesse noch eine Absage, so kämpften diesmal um die 170 Teilnehmer um den Tagessieg und wichtige Punkte für die Wettkampfserie „Tour de Harz“.



Von Ingolf Geßler

Hasselfelde Dass der Talsperrenlauf diesmal Bestandteil der beliebten Wettkampfserie „Tour de Harz“ war, dürfte sicherlich ein Grund für die sehr gute Resonanz gewesen sein. Die super Arbeit des Organisationsteams um Gesamtleiter Peter Anders, die bei gutem Wetter einen nahezu perfekten Wettkampf über die Bühne brachten, dürfte auch für die nächsten Auflagen wieder ordentliche Teilnehmerfelder anlocken.

Auf sechs verschiedenen Strecken wurde der Crosslauf in Abhängigkeit von den Altersklassen gestartet, angefangen vom 600 m-Lauf, der den jüngsten Teilnehmern als Rahmenwettbewerb angeboten wurde, bis zur 8,1-km-Hauptstrecke für alle Herren-Konkurrenzen.

Nach zügigem Wettkampfverlauf wurde unmittelbar die Siegerehrung durchgeführt. „Wir danken den über 30 Kampfrichtern und den Helfern, die die gute Versorgung der Athleten abgesichert haben“, lobte Gesamtleiter und Vereinschef Peter Anders das tolle Engagement rund um den Wettkampf.

Den Wanderpokal für die beste Mannschaft sicherte sich diesmal der Ski-Club Buntenbock. Die Niedersachsen hatten in neun Einzelkonkurrenzen die Nase vorn, mehrere Top-Platzierungen komplettierten das gute Mannschaftsergebnis.

Mit 178 Punkten – und damit einem deutlichen Vorsprung von 55 Punkten - verwies der SC Buntenbock den Rekord-Pokalsieger NSV Wernigerode auf den zweiten Platz. Der Nordische Skiverein, der mit Henri Steinbrecher, Tanja Schliephake, Celina Grimmecke, Melina und Deaken Holland, Solveig Siede und Trainer Thomas Kühlmann in sieben Altersklassen den ersten Platz erlief, hat den Wanderpokal bereits dreimal gewonnen.

Beim neuesten Exemplar liegen nun der SC Buntenbock und NSV Wernigerode mit zwei Siegen gleichauf. Der Skiverein Hasselfelde als Gastgeber verpasste mit 62 Punkten nur knapp den Sprung auf den „Bronzerang“, Eintracht Braunschweig hatte 15 Zähler mehr auf dem Konto.

Mit Liv Hildebrand und Michel Fräsdorf stellten die Hasselfelder zwei Einzelsieger, dazu kam ein erster Platz im Rahmenwettbewerb der Altersklasse U6 durch Emil Höhn vom Kindergarten Hasselfelde.

Als weitere Athleten aus dem Harzkreis trugen sich Viktoria Braun (WSV Benneckenstein) in der Altersklasse U9 weiblich, der für den WSV Clausthal-Zellerfeld startende Biathlet Albert Engelmann, ebenfalls aus Benneckenstein, in der U15 und Stephanie Wetterling vom WSV Elbingerode bei den Damen 51-56 in die Siegerliste ein.









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  Dienstag, 25. September 2018


Medaillen-Regen beim Deutschland-Pokal – Langläufer und Skispringer überzeugen in Oberhof



Am vergangenen Wochenende haben die besten Skilangläufer/-innen in Zella-Mehlis und Oberhof ihre Kräfte gemessen, die traditionelle zentrale Leistungskontrolle stand auf dem Programm.



Darin integriert war die deutsche Sprintmeisterschaft, die auf Skirollern in Zella-Mehlis bereits am Freitag ausgetragen wurde. Die Sprintmeisterschaft fand auf einem anspruchsvollen 1,3 km langen Stadtkurs im Zentrum von Zella-Mehlis statt. Zunächst lief jeder Starter/jede Starterin im Prolog, dann wurde die Meisterschaft in drei Heats ausgetragen.

Neben den deutschen Top-Athleten um Sandra Ringwald und Thomas Bing sowie Sebastian Eisenlauer waren auch russische Spitzen-Athleten vertreten, z.B. Sergej Ustiugov, Evgeniy Belov und Natalia Matveeva, die der Meisterschaft internationale Klasse verliehen haben.

Für den SVSA war Jessica Löschke vom TSV Leuna/SGO’th am Start, die sich in den einzelnen Läufen der U20w/Damen sehr gut verkaufte und am Ende den insgesamt 14. Platz erzielte, welcher gleichzeitig den zweiten Platz in ihrer Altersklasse U20 bedeutete.

Nur Dauerkonkurrentin Lisa Lohmann vom WSV 05 Oberhof war schneller.

Felix Wetterling und Sebastian Deicke (beide WSV Elbingerode) stellten sich der nationalen und internationalen Konkurrenz, beendeten das Rennen als 38. und 52. In spannenden Finalläufen sicherten sich Sandra Ringwald und Thomas Bing die Titel.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Samstag folgte der Crosslauf am Grenzadler. Auf der Standardstrecke von 2,5 km wurden die Wettkämpfe abgehalten. Der Wettkampf, der dem DSV Jugendcup/Deutschlandpokal Skilanglauf angehört, war somit auch für die Nachwuchsathleten des SVSA relevant, welche sich in einer hervorragenden Verfassung zeigten.

Bei den Damen gingen Jessica Löschke (TSV Leuna) und Alina Rippin (NSV Wernigerode), die beide am Sportgymnasium Oberwiesenthal trainieren, an den Start. Beide hatten 5 km zu absolvieren. Jessica Löschke verpasste mit ihrer Laufzeit von 19:22.0 mit Platz vier zwar knapp das Podest in der U20w, war dennoch zufrieden, da sie ihre Zeit aus dem letzten Jahr um 20sek unterbot.

Ein überaus starker Auftritt gelang Alina Rippin, welche die 5 km in einer Zeit von 18:12.4 „umflog“ und damit nicht nur ihre Altersklasse (U16w) mit fast zwei Minuten Vorsprung dominierte, auch im Vergleich mit den Damen hatte sie die insgesamt drittschnellste Laufzeit und setzte somit ein starkes Zeichen!

In der U16m gelang Cedric Sikorski (TSV Leuna/SGO’th) ein guter Lauf, er sicherte sich über die 5 km Platz sechs mit einer Laufzeit von 18:24.6, welche ihn zufrieden stimmte.

Max Kermer (Skiverein Hasselfelde/SGO) musste sich über 7,5 km in der U18m behaupten, welches ihm gut geling. Mit der schnellsten Laufzeit von 25:32.6 über diese Strecke war er knappe 3.3 sek vor seinem dichtesten Verfolger im Ziel und erlief sich somit seinen zweiten DP-Erfolg dieser Saison.

Die 7,5 km galt es auch für Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode/SGO´th) zu bewältigen, welches ihm in einer guten Zeit von 26:49.1 und somit Platz 11 im Doppeljahrgang der U18m gelang.

Über die längste Distanz des Tages gingen Michel Fräsdorf (Skiverein Hasselfelde) und Sebastian Deicke (WSV Elbingerode). Beide absolvierten die harte Runde viermal. Mit einer guten Laufzeit von 40:18.2 verpasste Michel Fräsdorf sein Ziel, unter der 40min-Marke zu bleiben, nur knapp.

Sebastian Deicke bewältige die Strecke in 44:40.3. Den Titel holten sich Lucas Bögl und Julia Belger.

Mitten in die Top-Ten lief Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode), mit einer Zeit von 33:32.6 landete auf einem sehr guten sechsten Platz und lies einige Spitzensportler damit hinter sich.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Den Abschluss der zentralen Leistungskontrolle bildete der Skiroller-Einzelstart am Sonntag. Trotz widriger Wetterbedingungen konnten unsere Sportler auch hier überzeugen. In der Skatingtechnik über 5,3 km erzielte Alina Rippin mit ihrem dritten Platz einmal mehr ein tolles Ergebnis.

Cedric Sikorski musste 11,7 km bewältigen und landete im Mittelfeld auf Platz 13.

Erneut überzeugen konnte auch Max Kermer, der über die Distanz von 15,6 km mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen Konkurrenten siegte.

Jannis Grimmecke landete mit einem soliden Rennen im Mittelfeld.

Die Junioren/Juniorinnen sowie die Damen und Herren liefen in klassischer Technik ein Distanzrennen. Jessica Löschke wurde über 11,7 km erneut vierte. Schnellste Juniorin war Lisa Lohmann, die auch die Gesamtführende im Deutschlandpokal ist.

Im Rennen der Damen siegte Victoria Carl vor Sandra Ringwald. Witterungsbedingt wurde das Rennen der Junioren und Männer um eine Runde gekürzt, sodass eine Distanz von 19,5 km zu absolvieren war. Michel Fräsdorf lief in 55:17.3 und Sebastian Deicke in 58:32.5 die fünf Runden am Grenzadler.



Die Ergebnisse findet ihr hier.



Mit fünf Medaillen ist die Bilanz aus den Langlaufwettbewerben für den SVSA eine sehr positive. Max Kermer und Alina Rippin führen zudem in ihrer jeweiligen Altersklasse die Pokalwertung an. Gleichzeitig fand in Oberhof auch der DSV Jugendcup/Deutschlandpokal in der Disziplin Skispringen statt.

Für den SVSA startete Josephin Laue (SFV Rothenburg/SGK) von der 90 Meter Schanze. Sie setzte sich bei den Damen bei beiden Springen an diesem Wochenende durch und gewann souverän. Somit ist auch sie Gesamtführende in der Pokalwertung.









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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 04.09.2018

13 Harzkreis-Athleten stellen sich Deutscher Meisterschaft



Leichtathletik Nachlese zur Deutschen Berglaufmeisterschaft im Rahmen des 48. Ilsenburger Brockenlaufes / Neun Läufer vom NSV Wernigerode



Ilsenburg (ige) Ein Lauffest der besonderen Art hat der BLV Ilsenburg am Sonnabend mit seinem 48. Brockenlauf gefeiert. Die Premiere der Deutschen Berglaufmeisterschaften im Harz setzte das i-Tüpfelchen auf eine in jederlei Hinsicht gelungene Veranstaltung.

Knapp 350 Athleten von der Jugendklasse bis zu Senioren 75 und älter bei den Herren nahmen den 11,7 Kilometer langen Anstieg bis hinauf zur Brockenkuppe in Angriff. Mit dabei waren auch 13 Läufer/innen aus dem Harzkreis, fast zwei Drittel davon stellte der Nordische Skiverein Wernigerode.

Bei den Männern überzeugte Thomas Kühlmann trotz gerade abgeschlossener Bachelorarbeit mit einem starken neunten Platz.

Auf Sieger Maximilian Zeus, der seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte, fehlten dem Harzer Berglauf-Spezialisten 3:23 Minuten.

Seine Teamgefährten Simon-David George (1:01:04 h) und Felix Fleischer (1:06:20 h) folgten als nächste Harzer auf den Rängen 55 und 103, auch die beiden Senioren Hans Eugen Fleig (170.) und Ulrich Dahlhaus (191.) erkämpften sich ordentliche Platzierungen. Der Brockenlaufverein hatte als Gastgeber ein dreiköpfiges Team ins Rennen geschickt, von dem Sven Franke als 165. in 1:16:46 h die beste Platzierung erzielte.

Holger Bittner (172.) und Vereinschef Andreas Kruse (184.) erreichten den Gipfel wenig später. Ältester Starter aus dem Harzkreis war Lutz Schindler vom MSV Eintracht Halberstadt, der es in 1:30:16 h auf den 214. Platz schaffte – und damit immerhin auf Platz sieben seiner Altersklasse M70.

Die beste Platzierung aller Harzkreis-Athleten gab es bei den Frauen: Nadine Noack vom NSV Wernigerode lief in 1:03:50 Stunden auf einen starken sechsten Platz und war damit schnellste Frau ihrer Altersklasse W35.

Zur Siegerin Lisa Oed, die in 58:28 min neben Stefanie Doll (59:09 min) als einzige Frau unter einer Stunde blieb, betrug der Rückstand nur etwas mehr als fünf Minuten.

Ein starkes Rennen lief auch Vereinskameradin Sabine Fleig, die als Gesamt-36. in 1:16:22 h die zweitschnellste Läuferin der W55 war.

Auch Solveig Siede (NSV Wernigerode) und Sylke Hübner (Lok Blankenburg) liefen als 42. und 55. jeweils in die Top Ten ihrer Altersklasse.

Vom Brockenlaufverein war Melanie Piatkowski am Start, die in 1:20:49 h den 48. Platz der Gesamtwertung erlief. Obwohl dem Brockenlauf damit einige „Stammgäste“ verloren gingen, war bei den Teilnehmerzahlen kein Rückgang zu erkennen.

Wanderer eingerechnet, wurde die magische Grenze von 1 000 Startern mit 958 Finishern zum wiederholten Mal nur knapp verpasst, oder, die Starter der Deutschen Berglaufmeisterschaft eingerechnet, deutlich übertroffen.

Umso höher ist auch die Arbeit des Organisationsteams um Martin Dähnn einzuschätzen, auch diesmal ging alles reibungslos über die Bühne.





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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 03.09.2018

Zwei Vorjahressieger im Blickpunkt



Brockenlauf Maximilian Zeus erneut Deutscher Berglaufmeister / „Heimsieg“ durch Sonka Reimers



Zwei Wiederholungstäter haben beim 48. Ilsenburger Brockenlauf für Schlagzeilen gesorgt. Während Maximilian Zeus bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften seinen Titel verteidigte, wiederholte im Brockenlauf Sonka Reimers ihren Vorjahressieg – allerdings für einen neuen Verein.



Von Ingolf Geßler

Ilsenburg Maximilian Zeus aus Regensburg hat die Deutsche Meisterschaft im Berglauf in Ilsenburg in einer Traumzeit von 51:11 Minuten gewonnen.

Bei den Frauen siegte Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach in 58:28 Minuten. Die besten Harzer Bergläufer kamen vom NSV Wernigerode: Thomas Kühlmann wurde im Männerklassement in 54:34 Minuten Neunter, Nadine Noack erreichte in 1:03:50 Stunden als Gesamtsechste und Siegerin ihrer Altersklasse W35 den Brocken.



Die drei Erstplatzierten trennen nur vier Sekunden



Maximilian Zeus, der seinen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigte, gefiel die Strecke von Ilsenburg zum Brocken.

„Gerade die technischen Passagen fand ich gut“, sagte er. Das Rennen war eng. „Erst an den Schienen der Brockenbahn konnte ich die Führung übernehmen“, sagte er.

Der Zweite, Aaron Bienenfeld vom SSC Hanau-Rodenbach, kam mit ihm zeitgleich ins Ziel. Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth) folgte als Dritter mit nur vier Sekunden Rückstand.

Bei den Frauen fiel die Entscheidung etwas deutlicher aus: Stefanie Doll vom SV Kirchzarten kam mit knapp einer Minute Rückstand auf Lisa Oed mit 59:19 Minuten ins Ziel auf der Brockenkuppe. Die drei Ersten der Deutschen Berglaufmeisterschaften, Maximilian Zeus, Aaron Bienenfeld und Konstantin Wedel, konnten mit ihrer Leistung am Sonnabend den Uraltrekord von Reinhold Hundt aus dem Jahr 1956 einstellen.

Der Mann aus Dahlhausen war damals in 51:15 Minuten den Brocken hochgestürmt. Allerdings ging die Strecke seinerzeit noch durch die heute nicht mehr zugänglichen Schneelöcher – sie war also deutlich kürzer als die Route der Deutschen Meisterschaft.

Zum Vergleich: Brockenlaufsieger Filip Vercruysse benötigte am Sonnabend bis zum Brocken 57:46 Minuten. Allerdings war auch seine Strecke etwas länger – und er musste ja noch die 14 Kilometer bergab schaffen.

Filip Vercruysse vom SC Brandenburg Berlin erreichte in einer Zeit von 1:44:43 Stunden mit deutlichem Vorsprung von über vier Minuten das Ziel am Ilsenburger Marktplatz. Zweiter auf der 26,2 Kilometer langen Brockenlaufstrecke wurde Daniel Medenwald vom LAC Aschersleben in 1:49:19 h, acht Sekunden später überquerte als Dritter Felix Kuschmierz (xtrme Uckermark) die Ziellinie.



Sonka Reimers triumphiert für Brockenlaufverein



Während Vercruysse das erste Mal beim Brockenlauf triumphierte, wiederholte im Damenklassement Sonka Reimers ihren Vorjahreserfolg. Die 24-Jährige, die nach ihrem Sieg im Vorjahr für den BLV Ilsenburg startet, war auch die erste Frau auf dem Brockengipfel und siegte in einer Zeit von 2:00:04 Stunden mit einem klaren Abstand von mehr als sieben Minuten vor Bettina Eyhorn vom Lauftreff TSG Schopfheim.

Die 24-jährige Sonka Reimers, die in Nottingham gerade ihre Physik-Doktorarbeit schreibt, hat noch Einiges vor. „Ich trainiere jetzt zum ersten Mal in meinem Leben nach einem richtigen Trainingsplan“, sagt sie.

Für den Brockenlauf im nächsten Jahr hat sie eine Zeit von 1:55 Stunden im Auge. Wenn sie schon extra für den Lauf aus Nottingham in den Harz fliegt, soll sich das schließlich auch lohnen. Auch in der Mannschaftswertung stand der Brockenlaufverein ganz oben auf dem Siegerpodest. Und auch hierzu trug Sonka Reimers bei, die nach Eike Eyermann und Frank Reinecke drittschnellstes Teammitglied des BLV ILsenburg war.

Hinter Vorjahressieger NSV Wernigerode, dessen Topleute bei der Deutschen Berglaufmeisterschaften starteten, schaffte es mit Steven Lambeck, Ricky Wadehn und Daniel Knauer ein zweites Ilsenburger Team auf das Podium.

Im Ilsesteinlauf feierten die Harzer bei den Männern einen Dreifachtriumph, Enrico Dietrich vom VfB Germania Halberstadt siegte in guten 34:12 min vor den beiden HGL-Läufern Florian Lippe und Aurelio Kischkies.

Bei den Frauen dagegen mussten Yvonne Brandecker (HGL) und Luisa Merkel (NSV) der Siegerin Doreen Baecke (42:41 min) vom Brockenlauf-Partner E.ON den Vortritt lassen.

Im Jedermann-Lauf und bei den Jüngsten waren der Harz-Gebirgslaufverein mit Lara Charleen Eigert und Jonathan Toppel und der NSV Wernigerode mit den Geschwistern Melina und Deaken Holland jeweils zweimal ganz vorn, mit Tristan Fuchs siegte auch ein Ilsenburger.









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  Donnerstag, 6. September 2018


Volksstimme vom 01.09.2018

Vier neue Streckenrekorde



Leichtathletik 9. Bodfeldlauf in Königshütte / NSV Wernigerode dominiert auf den Hauptstrecken



Der 9. Bodfeldlauf Königshütte hat wieder zahlreiche Laufbegeisterte von nah und fern angelockt. Über 200 Athleten nahmen am Lauffest für die ganze Familie teil.



Von Ingolf Geßler

Königshütte Langweilig wird es nie in Königshütte, wenn der Bodfeldlauf ansteht. Während vor allem der Halbmarathon im letzten Jahr wegen des Hochwassers bis zuletzt auf der Kippe stand, war es in diesem Jahr der Wasser- beziehungsweise Regenmangel verbunden mit der höchsten Waldbrandgefahrenstufe, der eine planmäßige Durchführung bis zuletzt gefährdete.

Am Ende hat sich aber alles zum Guten, sprich es gab Regen, gefügt, so dass über 200 Laufbegeisterte ihren Anteil zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen konnten. „Die 200 ist für uns immer eine super Zahl, und darum möchten wir uns auch bei jedem einzelnen Teilnehmer bedanken“, sagte Organisator Norman Rabe.

Erfreulich viele davon kamen aus Königshütte, erstmals sogar auf allen Strecken. Rabe ergänzt weiter: „Besonders gefreut haben wir uns über die fast 50 Teilnehmer auf der anspruchsvollen Halbmarathonstrecke und die über 40 Kinder beim 600 Meter-Lauf der Kleinsten.

Dafür lohnt sich der Aufwand. In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Namen aller Beteiligten ganz herzlich bei unseren lieben und treuen Sponsoren sowie den vielen fleißigen Helfern aus Königshütte und Umgebung, der DLRG aus Rübeland, der Freiwilligen Feuerwehr aus Königshütte sowie der Kreissportjugend und dem Harzbikehaus, die im Vorfeld – nicht zu vergessen die Mäharbeiten – und am Veranstaltungstag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Am Ende hat sich auch niemand verlaufen oder verletzt, was im Vorfeld immer die beiden größten Sorgen sind.“ Durch den sehr trockenen Boden war der sonst oft weiche und matschige Boden in diesem Jahr relativ hart, was zu durchweg sehr schnellen Zeiten geführt hat.

Vier Streckenrekorde wurden aufgestellt, andere nur knapp verfehlt. In dieser Dichte gab es das bislang noch nicht.

Stolz war man in Königshütte auch, dass der NSV Wernigerode trotz der Teilnahme an der Deutschen Berglaufmeisterschaft in starker Besetzung in Königshütte angetreten ist.

Diese Athleten nahmen am Ende auch fünf von sechs der schönen handgetöpferten Pokale der Hauptläufe mit nach Hause.

Im Halbmarathon landete der NSV bei den Männern einen Doppelsieg, Simon George gewann in 1:30:04 h vor Felix Fleischer und Sebastian Meißner vom HV Wernigerode.

Bei den Frauen hatte Mia Jördening in 2:00:41 h die Nase vorn, gefolgt von Cornelia Klockau (Eintracht Halberstadt) und Irmgard Eggert (Rennsteiglaufverein).

Über 10 Kilometer lief Thomas Kühlmann als Sieger in 36:45 min eine erfolgreiche Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft, auf den Plätzen folgten Enrico Dietrich (Germania Halberstadt) und Marcel Holland (NSV Wernigerode).

Schnellste Frau war Nadine Noack in Rekordzeit von 42:57 min vor Yvonne Brandecker (HGL) und Kim Hahne (SV Sorge).

Im 5-km-Lauf gewann Deaken Holland (NSV Wernigerode) in 21:26 min vor Aazrat Ali Shenwari (Königshütte) und Raiko Eggert (Halberstadt), im weiblichen Klassement siegte Schwester Melina Holland in 22:39 min vor Amy Dunkel (WSV Elbingerode) und Luisa Merkel (NSV Wernigerode).

Über 1,3 Kilometer feierte Adrian Lamm vom TSV Königshütte in 4:07 min einen Heimsieg, bei den Mädchen siegte Larissa Höhn vom Skiverein Hasselfelde in 5:01 min.

Den Kinderlauf entschieden Anton Scharun (FSV Grün-Weiß Ilsenburg) in 1:28 min und Liv Hildebrand (SV Hasselfelde) in 1:32 min in Rekordzeit zu ihren Gunsten.





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  Freitag, 31. August 2018


Schnelle Laufzeiten beim 2. Skirollerlauf „Trogfurter Brücke“



Nach der Premiere im Jahr 2017 hatten die Sportler aus der Region die Möglichkeit, erneut am 2. Skirollerlauf in Königshütte teilzunehmen.

Wie im vergangenen Jahr fand der Wettkampf auf der Uferstraße entlang des Staubeckens zwischen Königshütte und der Trogfurter Brücke statt.

Die Laufstrecken von 2,5 - 5 und 10 km wurden altersgerecht von der AK8 bis zu den Damen und Herren angeboten. Auf der insgesamt flachen gut zu laufenden Strecke stellten sich 43 Sportler aus 8 Vereinen dem Starter.

„Leider“ waren an diesem Tag noch zwei weitere Wettkämpfe im näheren Umkreis im Angebot. So lässt sich auch die verhältnismäßig geringe Teilnehmerzahl erklären.

Durch die Lauftechnik im Freien Stil und den Doppelstart im Abstand von 30 sec. entwickelten sich spannende Zweikämpfe mit recht schnellen Endzeiten. Somit konnte der Wettkampf bereits nach 2 Stunden mit der Siegerehrung abgeschlossen werden. Lohn und Anerkennung für die sportliche Tätigkeit waren Urkunden und Medaillen.

Auch das Wetter kam den Sportlern ein wenig entgegen, es war nicht so heiß wie in den vergangenen Tagen. Mit 12,5 °C und etwas Nieselregen sowie leichtem Wind waren es gute Wettkampfbedingungen. Mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee konnten sich Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer stärken.

Der NSV Wernigerode hat innerhalb von 3 aufeinander folgenden Wochen den Schierker Sommerlauf, die 32. Bergmeisterschaft im Crosslauf und den Skirollerlauf mit ansprechendem Umfeld, guter Organisation und Engagement der Helfer erfolgreich abgeschlossen.

Jetzt kann die Vorbereitung der Sportler auf die künftige Wintersaison weiter forciert und erfolgreich fortgesetzt werden. Allen, die sich mit Herz und Hand für den Sport und die Wettkämpfe engagiert haben, an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön!

In der Hoffnung auf weitere Unterstützung im Interesse für unseren schönen Sport, allen Beteiligten viel Glück und alles Gute!



Bilder und Ergebnisse findet ihr hier.



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  Donnerstag, 30. August 2018


Ehrung der Sterne des Sports



Bereits seit 15 Jahren ehren die nationalen Volks- und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund im Rahmen der „Sterne des Sports“ das soziale Engagement von Sportvereinen. Die diesjährige Ehrung fand erstmals unter Beteiligung des Nordischen Skivereins in der Geschäftsstelle der Harzer Volksbank in Wernigerode statt.



Nachdem die Veranstalter u.a. der Vorstandsvorsitzende der Harzer Volksbank Hans-Heinrich Haase-Fricke, KSB-Harz Präsident Henning Rühe sowie Schirmherr und ehemaliger Weltklasse-Schiedsrichter Bernd Heinemann das ehrenamtliche Engagement aller über 400 im Harzkreis beheimateten Vereine ausreichend gewürdigt hatten wurden die 3 Erstplatzierten ausgezeichnet.



Der große Stern des Sports und damit auch die Qualifikation für das Landesfinale ging in diesem Jahr an den TSV Langeln, der in Eigenregie einen Spielplatz errichtet hat. Nach der Ehrung wurde sich in lockerer Atmosphäre über weitere Vereinsaktivitäten ausgetauscht und Zukunftsperspektiven gefachsimpelt.







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  Montag, 27. August 2018


Bergmeisterschaft sorgt für spannende Duelle zwischen Leichtathleten und Skisportlern



Zum dritten Mal in Folge startete in diesem Jahr die Tour de Harz mit den Wernigeröder Bergmeisterschaften.

Dabei stellte sich den Teilnehmern gleich zu Saisonbeginn wieder eine schwere Hürde in den Weg. 3000 m mit etwa 220 Höhenmetern hatten die Athleten zu bewältigen, die älteren Schülerklassen hatten ihr Ziel bei 1600 m, die jüngeren bei 600 m.

Vor allem die zweite Hälfte der Strecke von der Wernigeröder Himmelpforte auf den Schwengskopf verlangte den Läufern wieder alles ab. Aber nicht nur das, denn im Vorfeld der Deutschen Berglaufmeisterschaft am Brocken mischten sich die laufstarken Leichtathleten der LG Braunschweig in das Feld der Wintersportler aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hamburg, die mitunter deutsche Spitze im Nachwuchs Biathlon, Sommerbiathlon und Langlauf stellen.



Wie auch in den Vorjahren herrschten beste Laufbedingungen bei Sonnenschein und nicht zu heißen Temperaturen. Außerdem konnten sich die Veranstalter des NSV Wernigerode und der Skiverbände bei 238 Läuferinnen und Läufern sogar über einen Teilnehmerrekord und über das erfreulich gute Niveau bei den Wintersportlern freuen.

So gab es sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen einen neuen Streckenrekord zu verzeichnen.

Während Fabian Hartig von Eintracht Braunschweig mit 12:51 min die alte Bestmarke von Thomas Kühlmann um lediglich eine Sekunde unterbot, war es bei Alina Celine Rippin mit 16:03 min vom Ausrichter NSV Wernigerode mit einer Minute doch eine erhebliche Steigerung, die zudem noch in der Klasse U16w aufgestellt wurde.



Starke Leistungen über die 3 km zeigten ebenfalls Luisa Merkel, Sabine Fleig und Jannis Grimmecke (alle NSV Wernigerode) als souveräne Sieger ihrer Altersklasse, sowie Kim Sophia Hahne (SV Sorge) und Michel Fräsdorf (SV Hasselfelde) auf Rang zwei und Solveig Siede (NSV) auf Rang drei.



Schnellste über 600 Meter waren Liv Hildebrand vom Skiverein Hasselfelde in 3:01 min und Jan Giezma von der LG Braunschweig in 2:27 min.

In der U11w sicherte sich Paula Ranft (SV Hasselfelde) in 03:06 min vor Vereinskameradin Larissa Höhn den Sieg.

Weitere Platzierungen sicherten sich Elise Hesse (NSV Wernigerode) und Viktoria Braun (WSV Benneckenstein) als zweite und dritte der U9w und Max Böhnke (SV Hasselfelde) als dritter der U10m.

Die Siege über 1.600 Meter gingen an Anna Malena Wolff Lòpez in 08:51 min und Moritz Fellner in 07:47 min (beide LG Braunschweig).

Kurz danach erreichten auch Amy Dunkel (09:05 min / WSV Elbingerode) und Melina Holland 09:10 min / NSV Wernigerode) bzw. Albert Engelmann (08:04 min / WSV Clausthal-Zellerfeld) als jeweilige Altersklassensieger das Ziel.

Deaken Holland (NSV Wernigerode) setzte sich gegen vier Braunschweiger Leichtathleten als zweiter in 08:21 beim Sieg von Malte Alpers (08:17 min) in Szene.



Einen großen Dank richtet Vorsitzende des NSV Wernigerode Melanie Rippin an das Organisationsteam und allen Helfern, sowie den Unterstützern Autohaus Wille, der Glasmanufaktur Derenburg, Fahrschule Heiko Sattler, Autohaus Osterwieck, an Fam. Stallmann, der Hasseröder Brauerei und Blankenburger Wiesenquell.



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  Montag, 13. August 2018


Schierker Sommerlauf



Die Neuauflage des Schierker Sommerlaufes, initiiert vom Skiverband Sachsen-Anhalt, fand am vergangenen Samstag in der Schierker Feuerstein Arena statt.

In Kooperation mit der Wernigerode Tourismus GmbH richtete der Nordische Skiverein Wernigerode e.V. die Veranstaltung aus. Der Skiclub Schierke, der diesen beliebten Traditionslauf von 1992 bis 2007 ausrichtete, half in der Durchführung der aktuellen 16. Auflage tatkräftig mit.

Die Wiederbelebung des Schierker Sommerlaufes stieß auf reges Interesse, knapp 100 Starter/-innen aus dem Harz, Norddeutschland und sogar Belgien nahmen teil.

Die Laufrunden verliefen überwiegend auf den Originalstrecken, in diesem Jahr mit Start, Durchlauf und Ziel in der Schierker Feuerstein Arena.

Der Schnupperlauf für die Jüngsten führte über einen Kilometer Länge durch den schönen Kurpark Schierkes.

Zur Belohnung für Ihre Anstrengungen durften sich alle über eine Teilnehmermedaille sowie Urkunde freuen.

Der Schülerlauf über 4 km, eine attraktive und abwechslungsreiche Runde, ging über den Barenberg hin zur Rodelbahn, über den Exzellenzenweg zum Parkhaus, über die Brücke, durch den Kurpark zurück ins Stadion.

Die Starter und Starterinnen des Hauptlaufes über 8 km absolvierten diese Runde mit Durschlauf in der Arena ein zweites Mal.



„Der Streckenbeginn schmerzte schon mal in den Beinen, da musste ich einfach die Zähne zusammen beißen!“, so Deaken Holland (NSV Wernigerode), der Sieger des 4 km Schülerlaufes.

Auch seine ältere Schwester Melina Holland (ebenfalls NSV Wernigerode) ging an den Start und siegte bei den Schülerinnen. Ihr Fazit fiel folgendermaßen aus: „Die Strecke war schon ganz schön anspruchsvoll, aber auch gut zu laufen. Die Organisation vor Ort war sehr gut. Toll, dass wir jetzt noch die Angebote der Arena nutzen können!“



Während die Hauptläufer/-innen in die zweite Runde gingen, konnten sich die Kinder in der Arena beim Sommerangebot „Immer in Bewegung“ zum ermäßigten Eintritt weiterhin austoben.

Vor allem der Hindernis-Hüpf-Parcours und die Boulderwand kamen sehr gut an.

Der Zieleinlauf des Hauplaufes wurde von den Zuschauern und Gästen mit Spannung erwartet, denn Thomas Kühlmann (NSV Wernigerode) gelang es, den „alten“ Streckenrekord aus dem Jahr 1997 zu unterbieten, den bis dato Dirk Debertin (SG Walldorf) mit 29:11 Minuten hielt.

Nun hält ihn Thomas Kühlmann und führt die Bestenliste des Schierker Sommerlaufes mit 28:45 Minuten an.



Alle Starter und Starterinnen durften sich über ein Starterpaket freuen, welche altersgerecht befüllt waren: Stoffbeutel der Schierker Feuerstein Arena, Getränk, Magnesium, Rabatt-Coupon für die Gastronomie „Mephisto“, Hexen-Stift und Flyer für folgende Veranstaltungen.

Die Sieger/-innen des Schüler- und Hauptlaufes durften sich, ebenfalls der Tradition gerecht, über eine Brockentorte des Brockenbäckers freuen. Außerdem erhielten die jeweils Erst- bis Drittplatzierten tolle Sachpreise.



Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer/-innen, Helfer/-innen, Partner und Unterstützer des Laufes Wernigerode Tourismus GmbH, Brockenbäcker, Naturstammhaus und Appartements „Zum Brockenbäcker“, Schierker Feuerstein, Blankenburger Wiesenquell und Intersport Hanisch.



Eine gelungene Neubelebung des Schierker Sommerlaufes, der eine Fortsetzung im nächsten Jahr sehr wahrscheinlich macht.



Alle Ergebnisse, Bilder und Urkunden findet ihr unter der Rubrik Termine/Ergebnisse - Schierker Sommerlauf.



Außerdem wollen wir auf diesem Weg auch auf unseren traditionellen Berglauf am kommenden Sonntag hinweisen.

Die Strecken sind präpariert, die Preise organisiert und die Bratwürste quasi fast auf dem Grill :).

Meldungen sind noch bis zum Donnerstag, dem 16.08. möglich.

Einen Link zur Online Meldung und weitere Details findet ihr unter der Rubrik Termine/Ergebnisse - Bergmeisterschaft.



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